Musiker - DONNERSTAG, 25. April 2019 - 20:00 Uhr


"REINBERG" - KONSTANTIN REINFELD & CHRISTOPH SPANGENBERG (DE)

Foto: Alexander Basta

Jazz @ Bluesharpfestivalim Schloß Traun, direkt neben der "Spinnerei"

Konstantin Reinfeld - Harmonika / Christoph Spangenberg - piano

"Reinberg" - hinter dieser unscheinbaren Abkürzung verstecken sich zwei junge Shooting-Stars der deutschen Musikszene. Konstantin Reinfeld ist schon längst einer der bedeutenden Mundharmonika-Spieler Europas und Christoph Spangenberg mauserte sich vom ausgezeichneten Sideman zum Geheimtipp der deutschen Solopiano-Szene. Der Eine holt hochkomplexe Töne aus einem winzigen Instrument, die es eigentlich gar nicht geben dürfte und der Andere versteht es... Weniger...

... mit Bravour die sensible Macht einzusetzen, die der majestätische Flügel mit sich bringt. Eine Verbindung, die vollkommen auf der Annahme beruht, dass Gegensätze sich anziehen. Und wie!
Das erste gemeinsame Album „Old Friend“ ist zu Ehren des 2016 verstorbenen Toots Thielemans entstanden. Es beherbergt, neben jeweils einer Eigenkomposition beider Künstler, vor allem Repertoire des belgischen Mundharmonika-Urgesteins, der bis zu seinem Lebensende mit 94 Jahren weltweit auf Tourneen unterwegs war. Reinfeld & Spangenberg schaffen es mit Eleganz und Demut die wohlbekannten Melodien wie „Somewhere Over The Rainbow“ oder „Imagine“ in ein aktuelles und modernes Gewand zu kleiden. In „Sesame Street Theme“ und den Jazz-Klassikern „Autumn Leaves“ und „Honeysuckle Rose“ sprühen sie so außergewöhnliche Spielfreude aus, dass der musikalische Nachruf dieser großen Jazz-Legende in eine ehrwürdige und hoffnungsvolle Abschiedsfeier mündet. Ein Fest, das dem jungen deutschen Jazz lange gefehlt hat und das man sich in dieser Form viele weitere Male über die Heimanlage zu Gemüte führen möchte. Vorsicht ist beim Titeltrack „Old Friend“ geboten: Die tiefe melancholische
Schönheit dieser Ballade verleitet dazu, sich augenblicklich hinzusetzen, zu lächeln und sich vollkommen dem Moment zu unterwerfen.


 

BANDS/Musiker - FREITAG, 26. April 2019 - AB 20:00 Uhr


THE VOODOOHOUNDS (DE)

Max Kögel - harp / Maximilian Schöll - guit, voc / Ludwig Herrmann - bass / Lukas Diesch - drums

Die "Voodoohounds" spielen im Blues im Stil der 50er und 60er Jahre und schaffen es, das Feeling, die Spielfreude und dem mitreißenden Groove dieser Musik absolut authentisch und glaubwürdig rüberzubringen. Mit der klassischen Besetzung von Gitarre, Mundharmonika, Bass und Schlagzeug zaubern die erfahrenen Musiker aus dem Süden Deutschlands, die Stimmung aus amerikanischen Blues-Clubs auf die Bühne. Die Stilrichtung reicht hierbei vom Jump- und Swing-Blues der US-Westküste, bis zum Texas- und Chicago-Blues. Weniger...

Die Band spielt sowohl Eigenkompositionen, als auch eigene Interpretationen selten gehörter Bluesstücke. Maximilian Schöll (E-Gitarre und Gesang) wird begleitet von Max Kögel an der Bluesharp. Der Sound der Band wird getragen von Ludwig Herrmann (E-Bass) und Lukas Diesch am Schlagzeug. 
Die Zuhörer erwartet mit den "Voodoohounds" ein abwechslungsreicher Live-Musik Abend mit kraftvollem und ehrlichem Blues mit Groove-Garantie.


Gerry Lülik & Herby Dunkel (AT)

Foto: Peter Berger

Gerry Lülik - bluesharp / Herby Dunkel - guitar, voc

Seit mehr als zweieinhalb Jahrzehnten stehen Herby Dunkel & Gerry Lülik gemeinsam auf der Bühne. Sei es rauer Chicago Blues mit Herby & The Mudcats oder akustischer und erdiger Blues im Duo.
Gerry Lülik (Harmonica) gilt wohl als DER führende Blues Harp Spieler Österreichs und hat sich schon den Respekt so manchen internationalen Künstlers verdient. Sein dynamischer Stil ist virtuos, packend und einfühlsam zugleich. Kaum ein anderer lässt uns so tief in die Welt von Little Walter und Sonny Boy Williamson eintauchen... Weniger...

... Gerry Lülik ist zu 100% Blues, ohne wenn und aber.

Herby Dunkel (Gitarre, Slide Gitarre, Gesang) ist schon lange ein Begriff an der Blues Gitarre. Geradlinig und zielstrebig führt er uns durch alte Klassiker und selbstgeschriebene Songs und erzählt dabei Geschichten, die das Leben schreibt. Feeling und Groove sind die tragenden Säulen seines Stils, begleitet von launigen Kommentaren und unterhaltsamen Stories.

Gemeinsam sind sie ein eingeschworenes Team, das sich blind versteht und von ihrer langjährigen Zusammenarbeit profitiert. Jeder Abend inspiriert aufs neue und fühlt sich so an, als wäre es das erste Mal.

 


Egidio "Juke" Ingala & The Jacknives (IT)

Foto: Andrea Domeniconi

Egidio "Juke" Ingala - harp, vocals / Marco Gisfredi - guit / Max Pitardi - bass / Enrico Soverini - drums 

Egidio "Juke" Ingala & The Jacknives ist seit vielen Jahren eine der bekanntesten italienischen Bands in Europas Blues-Szene. Sie spielten und spielen immer noch in den besten Clubs und Festivals und sind berühmt für ihre hochenergetischen Live-Auftritte und die hohe Qualität der Musik. Eine erstklassige Band, die Chicago und West Coast Blues "with the swingin feel" in ihrem ganz persönlichen Stil auf der Bühne zelebriert.  Weniger...

Egidios Mundharmonika Sound läßt sich beschreiben als "Little Walter und George Harmonica Smith, mit einem Hauch von Big Walter Horton". Er ist der geborener Entertainer mit einem ausgeprägten Sinn für Showelemente - etwas, dass im zeitgenössischen Blues zu oft fehlt. Eine subtile Kombination aus Ton, Phrasierung und Attack kombiniert mit einem starken Gefühl von Swing ist dabei sein Markenzeichen. 

Bereits in den frühen 90ern arbeitete und tourte er mit vielen amerikanischen Bluesgrößen.
2010 begann Egidio "Juke" Ingala mit "The Jacknives" zu arbeiten. "The Jacknives" sind einer der solidesten und authentischsten Blues Combos und bereits früh berühmt dafür, Mundharmonikaspieler zu unterstützen. Ein Weg, der an das legendäre Chicago Blues Trio "The Aces" erinnert. Bandleader Marco "The Kid" Gisfredi ist einer der besten "real-deal"-Blues-Gitarristen der Szene, inspiriert von Eddie Taylor, T-Bone Walker, Louis Myers und viele andere Größen. Als erfahrener Sideman unterstütze er Größen wie Paul Oscher, Steve Guyger, Mark Hummel, Lynwood Slim, Mike Sanchez und viele mehr. Die Rhythmusgruppe der Band besteht derzeit aus dem Bassisten Max Pitardi und Drummer Enrico "Henry" Soverini. Erfahren in vielen Spielarten des Blues beherrschen sie alles - vom schmutzigen Down-Home-Blues bis zu anspruchsvolleren urbanen Grooves. Max Pitardi, eines der Gründungsmitglieder von Blues- Roots- Rock Band "The Dirty Hands", begann bereits 1993 mit Juke zu spielen. Henry Soverini zählt Fred Below, Odie Payne und SP Leary zu seinen Haupteinflüssen und ist in ganz Europa mit amerikanischen Bluesbands getourt.


 

BANDS/Musiker - samsTAG, 27. April 2019 - AB 20:00 Uhr


René Wermke (DE)

René Wermke - harp, vocal, percussion

René Wermke ist "Mr. 100%" an der Blues Harmonica. Wann auch immer er die Bühne betritt und das Publikum vor sich sieht, ist er in seinem Element. Mit mehr als 10 Jahren Erfahrung auf der Bühne spielt er live nicht nur ein scheinbar endloses Repertoire an Songs, sondern überzeugt sein Publikum durch seine schon fast aufopferungsvolle Art und Weise. Geradlinig, ehrlich und mit offenem Visier merkt man in jedem Ton, dass René auf der Bühne sein Innerstes nach außen kehrt und jederzeit bereit ist alles für sein Publikum zu geben. Weniger...

Als Frontmann derW's Blues Band angefangen ernsthaft und ambitioniert die Blues Szene in und um Hannover aufzumischen, entstand die erste CD "1st time alive". Neben vielen anderen Projekten wurde später Twofold Bases zu einem der gefragtesten Akustik-Blues-Duos Niedersachsens. Schnell war das zweite Album „Front Porch Blues“ eingespielt und brachte es bis in die Blues News.

Auf der Bühne ist der Blues Harp Virtuose derzeitig mit seinem neusten Projekt "Hannover One Man Blues Band" in den Clubs, Bars, Biergärten und auf Festivals unterwegs. In einer Mischung aus Delta Trash, Blues, Rock, Reggae und HipHop erfüllt das Mississippi Saxophone hier eine äußerst unerwartete Rolle.
Sie steht über allem und übernimmt im ständigen Wechsel den sonst oft von der Gitarre geprägten harmonischen Teil, als auch das Solospiel. Sich selbst begleitend auf den Farmer Footdrums, spielt René alles 100% live, ohne doppelten Boden und genießt mit all seiner Erfahrung jeden Augenblick in seinem Element.


Hubert Hofherr & Oliver Mally (DE/AT)

Foto: Christine Pierach

Hubert Hofherr - bluesharp / "Sir" Oliver Mally - guitar, voc

Der gebürtige Niederbayer Hubert Hofherr entdeckte schon sehr früh seine Liebe zum Chicago-Blues. Neben seinem Musikstudium spielte er bereits früh in ersten Bands und veröffentlichte mehrere Tonträger. Nach seiner Auswanderung in die USA tourte er bereits nach kurzer Zeit mit bekannten Bluesmusikern wie z.B. Buster Benton, J.W. Williams, Merle Perkins durch die USA und gründete dort seine eigene Band bis zur Rückkehr nach Deutschland. Auf Konzerttourneen im In- und Ausland ist Hubert Hofherr unterwegs mit seiner 1996 gegründeten Band ... Weniger...

... "Hubert Hofherr & The Bottom Line", sowie u.a. mit "The Ramblers", Albert C. Humphrey and the Roots of Blues, der Ron Evans Group, dem Hamburger Bluessänger und Gitarristen Abi Wallenstein sowie dem Electric Blues Duo (Colin Hodgkinson und Frank Diez) und Mano Maniak.

Ein kleiner verschlafener Ort in einer amerikanischen Provinzeinöde. Die lokale Bar spuckt Rauch aus allen porösen Fassadenlöchern - die Hitze schlägt dir ins Gesicht, man rettet sich in die Bar an der Ecke und fällt in einen nächtlichen Sog - die Gestalten wirken apathisch, Zeiten entfernt. Auf der Bühne sitzt "Sir" Oliver Mally und spielt den Blues, den keiner ahnt, doch jeder sucht. "Sir" Oliver Mally gehört ohne Frage zu den Vertretern des "besten Blues Europas" (Concerto).
Seine raue, konventionsfreie Musik entspricht reinem Extrakt der Bluesessenz. Die Inhalation dessen knallt wie Absinth auf Lebenszeit. Seine Alben wurden international mit Lobeshymnen rezensiert. Auf Tour ist der "beste Blues-Sänger des Landes" (Samir H. Köck, "Die Presse") sowieso ständig - zwischen Hamburg und Budapest, Graz und Waidhofen an der Thaya, aber zwischendurch auch gern mal beim Himalayan Blues Festival in Nepal. "Amadeus"-Nominierungen und gleich dreizehn Kategorie-Trophäen im Kritiker-Poll des Magazins "Concerto" haben im Reisegepäck eher keinen Platz, dafür ist sein Instrument unverzichtbar. "Er spielt seine Gitarre noch selbst, er singt mit Hingabe, Herz und Seele, er spürt sich", resümierten die "Oberösterreichischen Nachrichten". Ein "bluesesquer" Geniestreich in Person, das ist Oliver Mally.

Und endlich haben sich die beiden vor vier Jahren auch "live" gefunden. Präsentiert wird ein knallbuntes Programm bestehend überwiegend aus Eigenkompositionen gespickt mit exquisiten Covers denen die Musiker ohne Zweifel ihren eigenen Stempel aufdrücken. Gänsehautschauer bei so manchem Song mit blauer Note sind garantiert.

"Ein Festmahl für Blues-Gourmets. Kein Wunder, dass sich Musikkritiker mit Lob für die beiden überschlagen." SZ (GERMANY)
"Bei unter die Haut gehenden Passagen zerlegen sie den Blues und destillieren das Beste aus dem, was Blues-Größen vor ihnen geschaffen haben." MITTELBAYERISCHE.DE (GERMANY)
...sind nur zwei der vielen Zitate in denen sich Kritiker zur Duo-Formation Mally & Hofherr äußerten!


Dustin Arbuckle & The Damnation (US)

Foto: Lonny Quattlebaum

Dustin Arbuckle - harp, vocal / Brandon Hudspeth - guitar / Caleb Drummond- bass / Kendall Newby - drums, harmonies

Als Gründungsmitglied der von Kritikern gefeierten progressiven Roots-Band "Moreland & Arbuckle" ist Sänger / Harmonikaspieler Dustin Arbuckle seit mehr als einem Jahrzehnt weltweit auf Konzertbühnen unterwegs. Nach 15 Jahren, 7 Alben und Hunderten von Shows in 23 Ländern haben "Moreland & Arbuckle" beschlossen, ihre Wege getrennt zu gehen.
Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere. Dustin Arbuckle ist... Weniger...

... jetzt bereit, mit seiner neuen Band "Dustin Arbuckle & The Damnations" eine breite Palette von Musik zu erkunden. Er hat schon lange die traditionelle amerikanische Musik im Stil von Charley Patton und die Klänge von "The Band" oder dem Soul des "Stax"-Labels bewundert.
Geboren in Kansas, USA zählt der Leadbelly-Klassiker "Gallows Pole" zu seinen frühesten Musikerinnerung, bis zu seinem Teenageralter wird Dustin ein großer Anhänger des Blues. "Das erwies sich als Sprungbrett", sagt er. "Ich habe Howlin 'Wolf immer geliebt, aber als ich älter wurde und begann, meinen Horizont für eine größere Bandbreite an Musik zu öffnen, hörte ich die 'Allman Brothers Band', dann Johnny Cash, Sam & Dave oder 'Tom Petty & The Heartbreakers'. Einiges davon wird auch von 'The Damnations' zu hören sein."

 


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Downloads
Programm - Timetable - .pdf - 260kb
Festival Flyer - .pdf - 5,5mb


Das "Austrian Bluesharp Festival" wird unterstützt von
"C. A. Seydel Söhne - Harmonicas - Handmade in Germany since 1847"

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